So. 11.04.2010 / 11:00

Paula Modersohn-Becker – Ein Atemzug

Reihe: KUNST + KÜNSTLER

Paula Modersohn-Becker wurde 1876 in Dresden geboren und kam 1898 nach Worpswede, wo sie bis zu ihrem frühen Tod 1907 in der Künstlerkolonie lebte und arbeitete. Seit 1900 gab es auch längere Aufenthalte in Paris. In ihren Bildern suchte sie das Ursprüngliche in Menschen und Dingen zu erfassen. Ihre Ausdrucksmittel sind durch starke Formenvereinfachungen und flächenhafte Farbwirkungen gekennzeichnet. Der Film von Nathalie David ist sinnlich, poetisch, ernst und schön. Er ist in sechs Kapitel unterteilt: I. Erste Tuschversuche, II. Birken, Kiefern und alte Weiden, III. Riesen, Riesen Paris, IV. Verliebt, verlobt, verheiratet, V. Ich bin ich, VI. Abschied. Eine wunderbare Symbiose aus Bild, Text und Musik.