Mo. 25.06.2012 / 20:00

das Konzert

eine Tragikomödie zwischen Moskau und paris

Der Film widmet sich der Geschichte eines herausragenden russischen Musikers und Dirigenten, der unter den Kommunisten zum Hausmeister degradiert wird, weil er der Politik trotzt und jüdischen Musikern zu einer Anstellung in seinem Orchester verhilft. Dem rumänisch-französischen Regisseur Radu Mihaileanu ist ein fulminanter, rasanter Film über Menschlichkeit, Liebe, Verantwortung und die alles verbindende Kraft der Musik gelungen. Er inszeniert vor einem eher ernsten Hintergrund die Geschehnisse äußerst gefühlvoll und mit einem wunderbaren Humor. Nach seiner Degradierung zum Hausmeister im Bolschoj-Theater kommt  dem Musiker ein Fax in die Hände, in dem das Pariser Théatre du Chatelet anfragt, ob nicht das Bolschoj-Orchester kurzfristig zu einem Gastspiel anreisen könne. Er fasst den verwegenen Plan, mit Hilfe alter Freunde nahezu das komplette ehemalige Orchester zu versammeln, um kurz entschlossen nach Paris zu reisen. Die ungewöhnliche Reise  hat ein fulminantes Finale mit einem faszinierenden musikalischen Abschluss.