So. 16.12.2012 / 20:00

hommage an Pina bausch

Ein Ballett-Abend mit vier Beiträgen zu Ehren der bedeutenden Choreografin

EVOLUTION I

Bewegte Stationen einer langsamen Entwicklung

wege suchen – wege gehen
etwas suchen – etwas finden
an sich zweifeln – sich annehmen
loslassen – es zulassen – ankommen

Choreographie + Einstudierung: Beatrix Klein – Tänzerinnen: Ulrike Ahrens, Stefanie Pohl – Musikcollage: Beatrix Klein – Bühnenbild: Beatrix  Klein – Dauer: 10 Min.

PROJEKTION I

Erste Schritte auf der Lebensbühne

Der Geist bahnt sich seinen Weg durch das unbegreifliche Dickicht der Gefühle. Doch ist alles nur Projektion. Wir schaffen uns Wege, die uns Freiheit geben und uns einschränken. Wir werden Gemeinschaft und gehen getrennte Wege. Wir befreien uns und wir schränken uns ein.

Choreographie: Dustin Klein vom Bayerischen Staatsballett  – Tänzer: Dustin Klein und Emma Barrowman vom Bayerischen Staatsballett – Musik + Dramaturgie: Simon Karlstetter – Bühnenbild: Matthias Lohscheidt – Kostüme: Louise Flanangan von der Royal Academy of Dance in London – Dauer: 15 Min.


10 Minuten Pause

LE SACRE DU PRINTEMPS / DAS FRÜHLINGSOPFER

Die Premiere im Wuppertaler Opernhaus im Dezember 1975 geriet zu einem umjubelten Triumph. Die Choreographie von Pina Bausch zu der Musik von Igor Strawinsky war noch dem Modern Dance verpflichtet, bevor sie nach und nach den Tanz mit den Genres Gesang, Pantomime, Artistik und Schauspiel zu einer neuen Kunstgattung entwickelte: zum Tanztheater – und damit zu einer Kultfigur der internationalen Tanzszene wurde. Wir zeigen einen exzellenten Mitschnitt der Aufführung von 1977.

Choreographie + Einstudierung: Pina Bausch ( Mitarbeit Hans Pop) – Musik: Igor Strawinsky (Einspielung: Cleveland Orchestra unter Pierre Boulez) – Bühne + Kostüme: Rolf Borzik – 30 Tänzerinnen und Tänzer der Compagnie – L: 30 Min.

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CAFE  MÜLLER

Die Premiere im Wuppertaler Opernhaus im Mai 1978 war das knappe, grundlegende und gleißende Manifest für eine neue Ausdrucksform: die Geburt des Tanztheaters. Eine verinnerlichte und gelebte Sprache, die unmittelbar aus dem Körper kommt und dort atmet, ganz ohne Automatismen oder künstliche Hilfsmittel. Eine Liebesklage. Assoziationen: sich erinnern, bewegen, berühren. Haltungen einnehmen. Sich entblößen, gegenüberstehen, aneinander abgleiten. Verlorenes suchen. Sich umarmen. Eins werden wollen. Der von uns gezeigte Mitschnitt der vollständigen Aufführung entstand 1980.

Inszenierung + Choreografie: Pina Bausch – Bühne + Kostüme: Rolf Borzik – Musik: Henry Purcell – Tänzer: Malou Airaudo, Pina Bausch, Dominique Mercy, Jan Minarik, Nazareth Panadero, Jean-Laurent Sasportes – L: 40 Min.

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Gesamtdauer : 110-120 Min.
Eintritt: 12 Euro auf allen Plätzen / keine Platzkarten
Karten: im Vorverkauf und an der Abendkasse 1 Sunde vor Vorstellungsbeginn