Mo. 03.12.2012 / 20:00

was bleibt

Ein Blick hinter die Fassade der kultivierten Bürgerlichkeit

Familientreffen: Der Vater eröffnet den Söhnen, dass er seinen Verlag verkauft. Die Mutter, die seit Jahrzehnten unter Depressionen leidet, verkündet, fortan auf ihre Ruhigstellungspillen zu verzichten. Diese Mitteilung reißt die Familie aus ihrer gut austarierten Ruhe. Lügengebäude brechen zusammen, die der Söhne und die der Eltern. Am nächsten Morgen ist die Mutter verschwunden. Die Söhne und der Ehemann suchen sie auf verschiedene Weise. Wie der Regisseur mit größter Genauigkeit die Konfliktlinien in der Familienaufstellung bis in die feinsten Verästellungen abtastet, das ist ganz großes Kino auf engstem Raum. Ein Jahr später trifft man sich zu Weihnachten wieder…