Mo. 07.05.2012 / 20:00

ziemlich beste freunde

Die erfolgreichste französische Tragikomödie der letzten Jahre

Es gibt Filme, die öffnen die Herzen. Sie berühren mit ihren ungewöhnlichen Figuren und Geschichten, die während der Handlung über sich hinaus wachsen. Um einen solchen Film handelt es sich hier: Über alle sozialen Schichten und Milieus hinweg finden der ältere, sehr reiche Philippe und der jüngere, eben aus dem Gefängnis entlassene Driss zueinander. Phillippe ist gelähmt und braucht jemanden, der sich rund um die Uhr um ihn kümmert. Der arbeitslose Driss wird von Philippe für diese anspruchsvolle Aufgabe ausgewählt. Von da an macht es nur Spaß den beiden zuzuschauen, wie der eine seine Großmäuligkeit verliert und der andere nochmals das Leben zu genießen beginnt, alle Konventionen über den Haufen wirft und bereit ist, eine wunderbare Freundschaft zu leben. Der Film versöhnt Schwarz und Weiß, Arm und Reich, Banilieu und Palais. Herzerwärmend und ohne Kitsch!