So. 14.04.2013 / 20:00

hannah arendt

eine annäherung an die philosophin und politische Theoretikerin

Hannah Arendts gesellschaftspolitischen Schriften über totalitäre Systeme und Demokratie prägen bis heute unsere Sichtweise auf das 20. Jahrhundert. Als sie 1961 in Jerusalem den Gerichtssaal betritt, um für den renommierten THE NEW YORKER über den Prozess gegen den Nazi-Verbrecher Adolf Eichmann zu berichten, erwartet sie, auf ein Monster zu treffen. Stattdessen erlebt sie einen Niemand von geistloser Mittelmäßigkeit. Im Widerspruch zum abgrundtief Bösen seiner Taten entwickelt Hannah Arendt ihre These “Banalität des Bösen“, mit der sie die Welt schockiert.