So. 17.03.2013 / 20:00

Eichmanns Ende (Programmänderung)

Aus lizenzrechtlichen Gründen können wir den ursprünglich geplanten Film HANNAH ARENDT erst am 14.04./20:00 aufführen. Das ist zwar bedauerlich, gibt uns aber die Möglichkeit, den Film tiefgreifender vorzubereiten und alternativ das mehrfach ausgezeichnete Doku-Drama zu zeigen:

EICHMANNS ENDE steht ganz im Zeichen der „Banalität des Bösen“ von Hannah Arendt, jenes Erklärungsmodells, mit der sie die aus der Normalität geborenen Gräueltaten des NS-Funktionärs Eichmann umschrieb, denen keine krankhaften Motive, allenfalls die deutschen Sekundärtugenden zugrunde liegen. Der Film bringt es zu einer enormen erzählerischen Dichte, ein wortgewaltiges Doku-Drama, perfekt montiert ,glänzend gespielt, mehrfach ausgezeichnet.  Eine hervorragende und komplexe Einführung in den Film von Margarethe von Trotta den wir dann im April zeigen werden.