Mo. 16.09.2013 / 20:00

quellen des Lebens

Ein melancholisches, ironisches, bundesrepublikanisches Familienepos

Der Film erzählt mitreißend, sehr bewegend und mit viel Humor die Geschichte von Robert Freytag und seiner Familie über drei Generationen – und damit zugleich die die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland: Kriegsrückkehrer Erich Freytag wird mit seiner Gartenzwergfabrik  schon bald ein Teil des deutschen Wirtschaftswunders. Sohn Klaus träumt während des gesellschaftlichen Umbruchs der 60er Jahre von einer Schriftstellerkarriere. Er verliebt sich in die hochtalentierte und aus wohlhabendem Elternhaus stammende Gisela. Ihr gemeinsames Kind Robert, das nicht so recht in die Pläne der Eltern passt, schicken sie auf eine lange Odyssee durch die eigene Familie und die unterschiedlichsten Orte der Republik. In sinnlichen Bildern erinnern wir uns an ein Westdeutschland, das es so nicht mehr gibt – und wie wir wurden, was wir sind.