So. 02.11.2014 / 11:00

SHIRLEY – VISIONEN DER REALITÄT

Der Maler Edward Hopper in 13 Bildern.

Vermutlich hat Edward Hopper die Leinwand – die eigene und die des Kinos – sowie sich selbst als Spiegel verstanden. Aber im Gegensatz zu einem Spiegel ist die Kunst alles andere als passiv. Hopper hat sich intensiv mit dem großen Filmwerk seiner Zeit beschäftigt. Dann hat er in New York in das Leben der normalen Leute seiner Stadt geblickt und zusätzlich mit dem Weitwinkelobjektiv seines Auges die Weite der amerikanischen Landschaft aufgenommen, um schließlich all das in seinen Bildern, seinen Visionen der Realität zu präzisieren. Bilder der Melancholie und Einsamkeit des modernen Menschen.