So. 15.11.2015 / 12:00

GIOVANNI SEGANTINI

Die Magie des Lichts

Giovanni Segantini (1858-1899) einst als Genremaler verklärender Alpenidyllen abgetan, wird vom Schweizer Dokumentaristen Christian Labhard auf faszinierende Weise neu entdeckt als Naturmystiker und visionärer Lichtzauberer. Ein Künstlerpoträt, das den kreativen Impulsen nachspürt. Gleichzeitig die Schilderung eines entbehrungsreichen Lebens, dem die künstlerische Selbstermächtigung mit großer Passionsgeste abgetrotzt wird. Maler, Künstler, Anarchist, Aussteiger – das alles war Segantini. Heute bezeichnet man ihn als „Der Van Gogh der Alpen“. Der Film wird begleitet von Bruno Ganz, der Passagen aus Segantinis Schriften liest, und Mona Petri mit Texten aus Asta Scheibs Segantini-Roman „Das Schönste, was ich sah.“