Mo. 16.03.2015 / 20:00

JACK

Die Odyssee eines vernachlässigten und verlassenen Jungen in Berlin

Jack rennt und rennt. Der Wecker liefert das Startsignal. Jack muss Frühstück machen für sich und seinen kleinen Bruder, dann hetzt er zur Schule. Auch später wird Jack immerzu laufen, fliehen, U-Bahn fahren oder Bus. Jack ist erst zehn, aber wirkt schon ziemlich erwachsen. Er kümmert sich nicht nur um sich selbst, sondern auch um seinen sechsjährigen Bruder. Ihre Mutter Sanna ist jung und lieb  und den beiden mehr große Schwester als Mutter. Wenn die drei balgen, weil sie Hund spielen, ist die Nestwärme in diesem Rudel groß. Aber auch wo Liebe ist, kann Verwahrlosung sein, ganz ohne Anklage. Jack kommt ins Heim…