Mo. 23.01.2017 / 20:00

WILD

Eine Liebesgeschichte von animalischer Radikalität.

Die Sehnsucht einer Außenseiterin nach einem instinktgesteuerten Leben. Menschenfrau liebt Wolf: Das ist der Film WILD, mit dem die Regisseurin Nicolette Krebitz auf dem SUNDANCE-FESTIVAL großes Aufsehen erregt hat. Welche rätselhafte Chemie verbindet dieses merkwürdige Leinwandpaar? Die Außenseiterin Ania lebt ein zurückgezogenes Leben in einem Plattenbau. Sie hat einen eintönigen Job in einer IT-Firma und wird dort von einem tyrannischen Vorgesetzten schikaniert. Eines Tages begegnet sie auf dem Heimweg einem Wolf und ist davon so fasziniert, dass sie das Tier einfängt und in ihrer Wohnung hält. Dort beginnt Ania ihre Instinkte frei auszuleben und peu à peu erfüllt sich ihre Sehnsucht nach persönlicher Befreiung. Nicolette Krebitz´ Filmdrama WILD ist ein Ausbruch, ein Vorschlag zum anderen Leben – und zum anderen Kino. Robert Redford widmete der Regisseurin auf seinem Festival bewundernde Elogen für diesen ungewöhnlichen Spielfilmbeitrag aus Deutschland.