Mo. 30.04.2018 / 20:00

Die Götter müssen Klempner sein & Die Kunst sich die Schuhe zu binden

20:00 Uhr Die Götter müssen Klempner sein

In dem inklusiv erarbeiteten Film „Die Götter müssen Klempner“ sein vermischen sich Realität und Traum, Monotonie und Phantasie. Eine Gruppe Wartender in einem Amtsgebäude, sie scheinen unendlich lange auszuharren und ohne Aussicht auf Erfüllung ihrer Bedürfnisse. Die Eintönigkeit wird durchbrochen von ersten zaghaften Tagträumen, diese führen in die allmächtige Götterwelt und zu gelebten Wünschen und Sehnsüchten. Was passiert, wenn der Herrscher der Götter für morgen eine Atombombe beim KGB bestellt? Ein bemerkenswertes Beispiel inklusiver Filmarbeit, die die Auflösbarkeit so mancher geglaubter Grenze zeigt.

Im Anschluss an den Film gibt es Gelegenheit zum Gespräch mit Steffen Reuber. Er hatte die Idee zur Dramaturgie des Films, führte Co-Regie und leitete die Spieler an. Reuber ist Mitglied des Ensembles des Theaters an der Ruhr und am Do 3.5. in „Clowns im Sturm“ zu sehen.

R+K: Björn Leonhard M:Numinos D: Ensemble des Wohnhauses Gartenstadt der Lebenshilfe Krefeld L: 30 Min.

ca. 21:00 Uhr Die Kunst sich die Schuhe zu binden

Alex hat zwar eine hohe Meinung von sich selbst, doch die Realität sieht anders aus: Er ist arbeitslos und seine Beziehung steht kurz vor dem Ende. Der einzige Job, den ihm das Arbeitsamt anbietet, ist ein Betreuerposten in einem Heim für geistig behinderte Menschen. Widerwillig nimmt er die Stelle an, lernt jedoch die gemeinsame Arbeit zu schätzen und erkennt dass jeder Mensch Talente hat, die es wert sind, gefördert zu werden. Entschlossen, ihnen ihren Auftritt im Rampenlicht zu bescheren, meldet er eine Gruppe seiner Schützlinge zu einer Casting-Show an. Eine wahre Geschichte, inspiriert vom berühmten Ensemble des Behinderten-Theaters “Glada Hudik”, das 1996 vom damaligen Behindertenbetreuer Pär Johansson gegründet wurde.

R: Lena Koppel – D: Sverrir Gudnason, Vanna Rosenberg – Schweden 2011, L: 101 Min.