ARCHIV FÜR Dezember 2012

Do. 20.12.2012 / 20:00

der polarexpress

die Geschichte einer wundervollen Reise zum Nordpol- für groß und klein!

Gibt es ihn, den Weihnachtsmann? Es ist Heiligabend – ein kleinerer Junge liegt in seinem Bett und grübelt genau über diese Frage nach. Zu seiner großen Verwunderung hört er die Geräusche eines Zuges, dem Polarexpress, direkt vor seinem Fenster. Ein Schaffner taucht auf, der ihn einlädt, gemeinsam mit vielen anderen Kindern zum Nordpol zu reisen – zum Zuhause des Weihnachtsmannes. Der computeranimierte Kinderfilm erzählt die die Geschichte des gleichnamigen Kinderbuchs von Chris Van Allsburg auf schönste und stimmungsvollste Weise.

Mi. 19.12.2012 / 16:00

wo die wilden kerle wohnen

Die wunderbare Verfilmung des Kinderbuch-Klassikers von Maurice Sendak

Der kleine Max rebelliert gegen seine Mutter. Er flüchtet in eine Phantasiewelt, die von überdimensionalen Kreaturen bevölkert wird. Es gelingt ihm, sich von den wilden Kerlen zu ihrem König krönen zu lassen. Doch schon bald merkt Max, dass ihm seine Mutter fehlt und verlässt die Welt der wilden Kerle und kehrt zu seiner Mutter zurück. Ein sensibel-melancholischer  Kinderfilm, der mit ausdrucksstarken Bildern das Buch umsetzt und unverkrampft in Schattenseiten kindlichen Erlebens eintaucht.

Mo. 17.12.2012 / 18:00

hugo cabret

Willkommen in einer wundersamen Welt voller Magie und Geheimnisse

Der schlaue, erfinderische Hugo entdeckt ein rätselhaftes Vermächtnis seines Vaters. Um es zu entschlüsseln, begibt er sich auf eine außergewöhnliche Suche. Dieses Abenteuer wird alle Menschen in seinem Umfeld verändern und ihm ein neues, liebevolles Zuhause schenken. Der große Regisseur Martin Scorsese entführt uns in ein berührendes Leinwandmärchen und präsentiert nicht mehr und nicht weniger als den Stoff, aus dem die Träume sind. Ein fantastisches Meisterwerk mit wunderbaren Darstellern.

So. 16.12.2012 / 20:00

hommage an Pina bausch

Ein Ballett-Abend mit vier Beiträgen zu Ehren der bedeutenden Choreografin

EVOLUTION I

Bewegte Stationen einer langsamen Entwicklung

wege suchen – wege gehen
etwas suchen – etwas finden
an sich zweifeln – sich annehmen
loslassen – es zulassen – ankommen

Choreographie + Einstudierung: Beatrix Klein – Tänzerinnen: Ulrike Ahrens, Stefanie Pohl – Musikcollage: Beatrix Klein – Bühnenbild: Beatrix  Klein – Dauer: 10 Min.

PROJEKTION I

Erste Schritte auf der Lebensbühne

Der Geist bahnt sich seinen Weg durch das unbegreifliche Dickicht der Gefühle. Doch ist alles nur Projektion. Wir schaffen uns Wege, die uns Freiheit geben und uns einschränken. Wir werden Gemeinschaft und gehen getrennte Wege. Wir befreien uns und wir schränken uns ein.

Choreographie: Dustin Klein vom Bayerischen Staatsballett  – Tänzer: Dustin Klein und Emma Barrowman vom Bayerischen Staatsballett – Musik + Dramaturgie: Simon Karlstetter – Bühnenbild: Matthias Lohscheidt – Kostüme: Louise Flanangan von der Royal Academy of Dance in London – Dauer: 15 Min.


10 Minuten Pause

LE SACRE DU PRINTEMPS / DAS FRÜHLINGSOPFER

Die Premiere im Wuppertaler Opernhaus im Dezember 1975 geriet zu einem umjubelten Triumph. Die Choreographie von Pina Bausch zu der Musik von Igor Strawinsky war noch dem Modern Dance verpflichtet, bevor sie nach und nach den Tanz mit den Genres Gesang, Pantomime, Artistik und Schauspiel zu einer neuen Kunstgattung entwickelte: zum Tanztheater – und damit zu einer Kultfigur der internationalen Tanzszene wurde. Wir zeigen einen exzellenten Mitschnitt der Aufführung von 1977.

Choreographie + Einstudierung: Pina Bausch ( Mitarbeit Hans Pop) – Musik: Igor Strawinsky (Einspielung: Cleveland Orchestra unter Pierre Boulez) – Bühne + Kostüme: Rolf Borzik – 30 Tänzerinnen und Tänzer der Compagnie – L: 30 Min.

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CAFE  MÜLLER

Die Premiere im Wuppertaler Opernhaus im Mai 1978 war das knappe, grundlegende und gleißende Manifest für eine neue Ausdrucksform: die Geburt des Tanztheaters. Eine verinnerlichte und gelebte Sprache, die unmittelbar aus dem Körper kommt und dort atmet, ganz ohne Automatismen oder künstliche Hilfsmittel. Eine Liebesklage. Assoziationen: sich erinnern, bewegen, berühren. Haltungen einnehmen. Sich entblößen, gegenüberstehen, aneinander abgleiten. Verlorenes suchen. Sich umarmen. Eins werden wollen. Der von uns gezeigte Mitschnitt der vollständigen Aufführung entstand 1980.

Inszenierung + Choreografie: Pina Bausch – Bühne + Kostüme: Rolf Borzik – Musik: Henry Purcell – Tänzer: Malou Airaudo, Pina Bausch, Dominique Mercy, Jan Minarik, Nazareth Panadero, Jean-Laurent Sasportes – L: 40 Min.

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Gesamtdauer : 110-120 Min.
Eintritt: 12 Euro auf allen Plätzen / keine Platzkarten
Karten: im Vorverkauf und an der Abendkasse 1 Sunde vor Vorstellungsbeginn

So. 16.12.2012 / 20:00

jean tinguely

Reihe: Kunst und Künstler

Jean Tinguely (1925-1991) starb vor über 20 Jahren, seine Kunstwerke sind immer noch sehr lebendig: sie rattern, klappern, spritzen und quietschen in Museen und unter freiem Himmel. Zeitlebens hat Tinguely immer wieder mit Ironie und anarchischem Esprit sein Werk öffentlich kommentiert. Der Schweizer Regisseur Thomas Thümena hat nun den bewegten Lebensweg dieses außergewöhnlichen Künstlers nachgezeichnet. Von seinen Anfängen als bettelarmer Avantgardekünstler in Paris bis zum Star der internationalen Kunstszene. Auch Niki de Saint Phalle, seine Ehefrau und wichtigste künstlerische Weggefährtin, ist in Thümenas sehenswerten und unterhaltsamen Film wunderbar präsent.

Di. 11.12.2012 / 20:00

habemus papam (OmU)

VHS / Cinema Italiano – Italienisch mit deutschen Untertiteln

Die Glocken läuten, weißer Rauch steigt in den Himmel und Abertausende auf dem Platz vor dem Petersdom harren in froher Erwartung. Doch der zum Papst gewählte Kardinal ist panisch und der Vatikan ratlos. Mit einem großartig sanften Michel Piccoli, dessen Kardinal ebensoviel Verletzlichkeit wie Würde ausstrahlt, zeigt uns Meisterregisseur Nanni Moretti das Kirchenoberhaupt von einer ungewohnten Seite: der menschlichen. Sein Papst, der keiner sein will, führt der Welt vor, wie viel Kraft und Mut es kostet, einer großen Aufgabe mit Demut und Zweifeln anstatt mit Machtversessenheit und Pragmatismus zu begegnen. Ein berührender, nachdenklicher und zugleich unwiderstehlich komischer Film.

Mo. 10.12.2012 / 20:00

die thomaner

Doku über den weltberühmten Knabenchor mit einer überwältigen Musik

2012 feiert der Leipziger Thomanerchor seinen 800. Geburtstag. 800 Jahre, in denen er in ungebrochener Tradition alle geschichtlichen Ereignisse und politischen Systeme überdauerte. Ein sensibler Film von Paul Smacsny und Günter Atteln , der einen persönlichen und dabei ebenso überraschenden wie faszinierenden Einblick hinter die Kulissen des Traditions-Ensembles gewährt. Die Mitwirkenden sind: Thomanerchor Leipzig, Thomaskantor Georg Biller, Gewandhausorchester Leipzig.

Mo. 03.12.2012 / 20:00

was bleibt

Ein Blick hinter die Fassade der kultivierten Bürgerlichkeit

Familientreffen: Der Vater eröffnet den Söhnen, dass er seinen Verlag verkauft. Die Mutter, die seit Jahrzehnten unter Depressionen leidet, verkündet, fortan auf ihre Ruhigstellungspillen zu verzichten. Diese Mitteilung reißt die Familie aus ihrer gut austarierten Ruhe. Lügengebäude brechen zusammen, die der Söhne und die der Eltern. Am nächsten Morgen ist die Mutter verschwunden. Die Söhne und der Ehemann suchen sie auf verschiedene Weise. Wie der Regisseur mit größter Genauigkeit die Konfliktlinien in der Familienaufstellung bis in die feinsten Verästellungen abtastet, das ist ganz großes Kino auf engstem Raum. Ein Jahr später trifft man sich zu Weihnachten wieder…