ARCHIV FÜR Januar 2015

Mi. 28.01.2015 / 20:00

BEASTS OF THE SOUTHERN WILD (USA 2012)

sundance meets snowdance


Die auf Laiendarsteller vertrauende, nur ca. 1 Mio. US-Dollar teure Produktion, wurde auf dem “Sundance Film Festival“ uraufgeführt und dort mit dem Hauptpreis ausgezeichnet. Nach der Urauf-führung zählte THE NEW YORK TIMES den Film zu den besten Produktionen, die dort in den letzten zwei Jahrzehnten gezeigt wurden. Im Mittelpunkt der Handlung steht ein afroamerikanisches Mädchen, das mit ihrem kranken Vater im abgelegenen Sumpfland Louisianas naturverbunden aufwächst. 2013 wurde der Film für vier Oscars nominiert: Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin und bestes Drehbuch.

Mi. 28.01.2015 / 18:00

SEARCHING FOR SUGAR MAN (Schweden/ Grossbrit. 2012)

Sundance meets Snowdance

Die unglaubliche und märchengleiche Geschichte eines Stars, der keiner sein wollte, eines genialen Musikers, dessen Zeit noch nicht gekommen war. Regisseur Malik Bendjelloul porträtiert in seiner filmischen Reise die stille Seite des Ruhms und eine faszinierende Persönlichkeit: Sixto Rodriguez mit seinen Songs, die es wert sind, endlich und immer wieder gehört zu werden. Nach seiner umjubelten Premiere auf dem „“Sundance Film Festival“ erhielt der Film ein Jahr später den Oscar in der Kategorie Bester Dokumentarfilm.

Di. 27.01.2015 / 20:00

WINTER´S BONE (USA 2010/2011)

Sundance meets Snowdance


Nach der literarischen Vorlage des gleichnamigen Bestsellers von Daniel Woodrell schuf Regisseurin Debra Granik einen naturalistischen Thriller von geradezu archaischer Kraft auf den nach der Weltpremiere auf dem “Sundance Film Festival“ vier Oscar-Nominierungen entfielen: bester Film, bestes Drehbuch, beste männliche Nebenrolle und vor allem Jennifer Lawrence für die beste weibliche Hauptrolle. Unbeirrbar kämpft sie sich durch ein schier unüberwindliches Gewirr aus Lügen und Bedrohungen, bis sie im letzten Moment zur Wahrheit vordringt. Einer der bewegendsten Filme der letzten Jahre mit einer faszinierenden Hauptdarstellerin.

Di. 27.01.2015 / 18:00

WASTE LAND (Brasilien/Großbritannien 2010)

Sundance meets Snowdance

Die Grundlage des Filmes bildet ein spektakuläres Kunstprojekt des brasilianischen Bildhauers und Fotografen Vik Muniz der auf einer riesigen Müllkippe nahe Rio de Janeiro mit einigen Straßen-händlern verwertbare Abfälle und regelrechten Schrott sammelt, um daraus Kunstobjekte zu gestalten. Das Projekt wurde von der Britin Lucy Walker und deren Crew filmisch begleitet. “Waste Land“ – Ikonen aus Dosen und Plastiktüten – befasst sich ebenfalls intensiv mit der Lebenssituation und sozialen Lage der Müllsammler. Nach dem großen Erfolg auf dem “Sundance Film Festival“ wurde der Film ein Jahr später auch für den Oscar nominiert.

Mo. 26.01.2015 / 20:00

ONCE (Irland 2007/2008)

Sundance meets Snowdance


Der Independentfilm von John Carney wurde zunächst von allen europäischen Filmfestival-Jurys abgelehnt und gewann dann auf dem “Sundance Film Festival“ überraschend den Großen Publikumspreis. Als Low-Budget-Produktion in nur zwei Wochen abgedreht wurde der hinreißende Musik-Lebens-Liebes-Film weltweit zu einem absoluten Publikumsliebling. Kommentar von Steven Spielberg: „ Dieser Film hat mir genügend Inspiration geschenkt, um damit durchs ganze Jahr zu kommen.“

Mo. 26.01.2015 / 18:00

MAN ON WIRE (Großbritannien 2008)

Sundance meets Snowdance

Der mitreißende Dokumentarfilm von James Marsh basiert auf dem Buch “Über mir der offene Himmel” von Philippe Petit und erzählt von dessen Durchführung eines illegalen Hochseillaufs zwischen den Zwillingstürmen des New Yorker World Trade Centers im Jahr 1974. Er erhielt den Preis der Jury und den Publikumspreis des “Sundance Film Festival“ und anschließend den Oscar als bester Dokumentarfilm. Der Film präsentiert seltenes Filmmaterial der Vorbereitungen des Ereignisses , Fotos des Drahtseillaufs, Szenen aus dem Leben des jungen Philippe Petit und wunderbare Interviews mit den Beteiligten.

Di. 20.01.2015 / 20:00

BROTHERS / ZWISCHEN BRÜDERN (Dänemark 2004/2005)

Sundance meets Snowdance

Ein akribisches, nuanciertes, ungeheuer kraftvolles Drama über eine zersplitterte Familie, die durch eine scheinbare Tragödie ins Chaos gestürzt wird. Das fesselnde psychologische Drama der dänischen Regisseurin Susanne Bier ist ihr zweiter Film in dem Geschehnisse, einer griechischen Tragödie würdig, durch ein zeitgenössisches therapeutisches Objektiv betrachtet werden. Der Film der Dogma-Regisseurin steht international in der Gunst der Kritiker als bemerkenswertes psychologisches Drama. Sie widersprach der Meinung, einen politischen Film gedreht zu haben, gab aber zu, dass das Werk ihre Angst und Besorgnis über den Krieg ausdrücke. Mit diesem Film begann ihre beachtenswerte internationale Karriere.

Mo. 19.01.2015 / 20:00

LOLA RENNT (Deutschland 1998/1999)

Sundance meets Snowdance

Um ihren kriminell gewordenen Freund aus einer verzweifelten Lage zu retten, muss Lola in 20 Minuten 100.000 DM auftreiben. Aus dieser Grundkonstellation entwickelt der Film drei unter-schiedlich verlaufende Geschichten. Unter Einsatz verschiedenster formaler Mittel erzeugt Tom Tykwer einen stakkatoähnlichen Rhythmus, der sich zu einem mitreißenden, formal brillanten visuellen Feuerwerk verdichtet. Für den Regisseur sollte der Film, der auf dem “Sundance Film Festival“ (als bisher einziger deutscher Film) Premiere hatte, dann weltweit gefeiert wurde und zu einer der erfolgreichsten Produktionen im Ausland wurde, den großen Durchbruch bedeuten.