ARCHIV FÜR März 2011

Mo. 28.03.2011 / 20:00

JUST A KISS

Reihe: Welt des Islam

Mit Sensibilität und Humor erzählte Liebesgeschichte zwischen einem Sohn pakistanischer Einwanderer und einer jungen Glasgower Lehrerin. Sie verabreden sich, gehen tanzen, verlieben sich, aber vor seiner Familie verheimlicht Casim ihre Beziehung. Denn er steht kurz vor der Hochzeit mit einer unbekannten Cousine. Die Eltern akzeptieren seine Arbeit als DJ, sind jedoch strenge, traditionsbewusste Moslems. Eine Absage der Hochzeit würden sie daher niemals akzeptieren. Casim muss wählen zwischen der Familie und einer Liebe, die sich gegen alle kulturellen Widerstände behaupten müsste und seine Familie zerstören würde. „Just a Kiss“ ist großes europäisches Kino über Liebe, Familie, Tradition und Religion. Regisseur Ken Loach hat sich mit seinen sozialkritischen Dramen zur wichtigsten Stimme des britischen Neorealismus entwickelt. Seine  Filme zeigen immer eine starke Wirkung auf den gesellschaftlichen Diskurs.

So. 27.03.2011 / 11:00

HEIMATKLÄNGE

Reihe: Kunst + Künstler

Das Porträt dreier außergewöhnlicher Stimmkünstler vor der atemberaubenden Kulisse ihrer Heimat, den Schweizer Bergen. Erika Stucky, Noldi Alder und Christian Zehnder beschreiten spannende Wege der Weiterentwicklung der traditionellen alpenländischen Musik in die Moderne. Ihr Klangkosmos reicht weit über das hinaus, was wir als Gesang bezeichnen würden. Die Musiker sind Teil eines zukunftsweisenden Aufbruchs der alpenländischen Vokalkunst. In ihren experimentierfreudigen Auseinandersetzungen mit heimischen und fremden Traditionen wird die Bergwelt mit ihren mächtigen Naturschauspielen ebenso zur Bühne wie die Landschaften und Geräuschkulissen der modernen Lebenswelten. Der Film von Stefan Schwietert ist eine mitreißend schöne Hymne auf die schöpferische Freiheit, ein Film, bei dem einem Augen und Ohren übergehen.

Mo. 14.03.2011 / 20:00

DER RÄUBER

Reihe: Neue Filme aus Österreich

„Was für ein Juwel von einem Film!“ schrieb die Frankfurter Rundschau nach der Uraufführung in Berlin. DER RÄUBER erzählt nach einer wahren Begebenheit die Geschichte eines vielseitig begabten Mannes: Johann Rettenberger, erfolgreicher Marathonläufer und Serienbankräuber. Das Porträt eines Getriebenen. Nach vielen Fehlschlägen bekommt er noch einmal die Chance, neu anzufangen: mit einer Beziehung, mit einem festen Arbeitsplatz, mit einem geregelten Leben. Er hingegen hat nur einen Plan: Laufen. Der einsamen Euphorie des Laufens ordnet er alles unter. Bei einem Marathon ist er schneller als alle Konkurrenten. Und wenn er drei Banken an einem Tag überfällt, läuft er der Polizei davon. Er ist ein Mann für die freie Wildbahn. Doch kann tatsächlich jemand um sein Leben laufen? Wir sehen kluges, emotional mitreißendes, perfektes Kino…