ARCHIV FÜR September 2014

So. 14.09.2014 / 11:00

UNTERWELT, WINTERREISE, DER FALL K., DAS FLOß DER MEDUSA

UNTERWELT, 8 min. – Die unterirdische Stadt als geheimnisvoller Ort.

WINTERREISE, 8 Min. – Die Theresienwiese ohne das Oktoberfest.

DER FALL K., 7 Min. – Ein Museumsbesuch wird zum surrealen Erlebnis.

DAS FLOß DER MEDUSA, 7 Min. – Kann sich die Kunst selbst retten – oder wird sie untergehen?

So. 14.09.2014 / 11:00

MYOPIC BOUNDS

Matinee

Ein Tanztheater – Projekt

Zwei Menschen auf der Suche nach freien Entfaltungsmöglichkeiten und Nähe innerhalb einengender Begrenzungen.

So. 14.09.2014 / 11:00

LUCID LIQUID

Matinee

Eine surreale Video-Skulptur.

Rauch, Dunst, Nebel, Wasser und andere Substanzen wabern und rinnen ziellos durch verlassene Industrieräume, verselbständigen sich chaotisch und unvorhersehbar.

So. 14.09.2014 / 11:00

CHOREOGRAPHIC CAPTURES

Matinee

Art for those who didn’ ask for it!

Unter diesem Motto startete JOINT ADVENTURES mit Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes 2008 CHOREOGRAPHIC CUPTURES mit dem Ziel, die Kunstformen Film und Choreografie stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. CHOREOGRAPHIC CUPTURES sind maximal 60-sekündige Filme, die sich mit unterschiedlichsten Darstellungs- und Realisierungsformen von Kunstfilm und Choreografie auseinandersetzen. Im Mittelpunkt steht ein Internationaler Wettbewerb, den JOINT ADVENTURES – Walter Heun – München einmal jährlich ausschreibt. Aus den Jahren 2008 – 2012 zeigen wir im FILMFORUM 15 prämierte Wettbewerbsbeiträge von Film und (Multi-) Mediakünstlern aus aller Welt:

So. 14.09.2014 /

DER FILM-KUNST-TAG

3 Vorstellungen: 11:00 - 17:00 - 20:00 Uhr

Das FILMFORUM eröffnet im Stadttheater die neue Spielzeit mit Filmen zur Kunst, quasi als Ouvertüre zur Landsberger Kunst-Nacht am Sa. 20.09.2014. In 3 in sich abgeschlossenen Vorstellungen werden unterschiedliche Themenbereiche vorgestellt:

11:00  Prämierte Kurzfilme von jungen Video-Künstlern

17:00  11 Beiträge zum Thema  >Ich glaube an nichts, oder?<

20:00  Spielfilm SHIRLEY – Visions of Reality

Einige  Video-Künstler werden anwesend sein und freuen sich auf Gespräche nach den Vorführungen.

So. 14.09.2014 / 17:00

ICH GLAUBE AN NICHTS – ODER?

FILM-KUNST-TAG

Der Verlust religiöser Glaubensüberzeugungen schafft das Problem des Glaubens und des Unglaubens nicht aus der Welt. Eine klare Orientierung wird durch die Vielfalt der Optionen immer komplizierter. Die von Juschi Bannaski, Christoph Nicolaus und Roman Woerndl ausgewählten Arbeiten von 11 Videokünstlern zeigen Positionen, die das Thema vielschichtig reflektieren:

So. 14.09.2014 / 20:00

SHIRLEY – VISIONS OF REALITY

FILM-KUNST-TAG

Eine intensive filmische Auseinandersetzung mit der Illusionsmaschine Kino im Dialog mit der Malerei Edward Hoppers (1882-1967). Schauplatz dieser Auseinandersetzung ist das Amerika von den Depressionsjahren bis zu den Bürgerrechtsbewegungen, betrachtet durch die Augen, Gedanken, Gefühle und Reflexionen von Shirley  im Spiegel von 13 baulich rekonstruierten Gemälden Edward Hoppers. Sie ist eine Frau, die in ihrem gesellschaftspolitischen Engagement den Lauf der Geschichte mitbestimmen möchte.

Di. 30.09.2014 / 20:00

ALCESTE À BICLETTE CINÉMA FRANÇAIS VHS/OmU

Schöner deutscher Titel: “Molière auf dem Fahrrad“

Serge Tanneur, einst ein bekannter und erfolgreicher Schauspieler, lebt zurückgezogen im Ruhestand auf der Île de Ré im Atlantik. Sein alter Theaterfreund Gauthier Valence plant eine Inszenierung von Molières “Der Menschenfeind“ und besucht ihn auf der Insel, um mit ihm über die Besetzung der Hauptrolle des Alceste und wichtiger Nebenrollen zu sprechen und gemeinsam zu proben. Eine schöne Italienerin von nebenan verdreht aber beiden den Kopf…

Mo. 29.09.2014 / 19:00

DIE GELIEBTEN SCHWESTERN

Zwei Flammen in seinem Herzen: Dreieck mit Dichter

Die Ménage-à-trois zwischen Friedrich Schiller und den beiden adeligen Schwestern , der unglücklich verheirateten Caroline von Beulwitz und Charlotte von Lengefeld, die Schiller heiraten wird, entwickelt ihren Zauber aus dem ständigen Spiel von Nähe und Ferne. Je näher man heran zu kommen glaubt, desto ferner rückt es immer wieder, weil diese Menschen des späten 18. Jahrhunderts eben anders liebten, litten, fühlten als wir heute und weil der Regisseur Dominik Graf diese Differenz und Fremdheit nie zu verwischen versucht. Er erliegt auch nicht der Versuchung, Kostüme, Requisiten, Schlösser und Säle mit spießigem Hausbesitzerstolz vorzuführen, wie das in Historienfilmen so oft passiert. Noch entscheidender aber ist, wie dieser Film klingt, in dem so viele Worte der Leidenschaft gesprochen und geschrieben werden. Dominik Graf hat mit seinen Schauspielern traumwandlerisch sicher einen Weg gefunden, Schiller zu sprechen. Wenn Schiller von den „zwei Flammen in meinem Herzen“ spricht, wenn man sieht, wie die drei dann einander umarmen, dann wirkt das nicht wie metaphernselige Poesie, sondern für die Liebenden ganz einfach alltäglich. Ein vitaler, unverschämt charmanter, berührender und wunderschöner Liebesfilm, aber auch ein Film von der Liebe zur Sprache, zur Freiheit und zur Idee der Liebe selbst.

Mo. 22.09.2014 / 20:00

THE GRAND BUDAPEST HOTEL

Ein visuelles Kunstwerk, dessen Einfallsreichtum staunen lässt.

Gustave H. ist der legendäre Concierge des “Grand Budapest Hotel“ im Alpenstaat Zubrowka. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts baut er eine enge Freundschaft zu dem jungen Pagen Zero Moustafa auf, der sein engster Vertrauter und Protégé wird. Als Gustaves Geliebte, die reiche 84-jährige Madame D., stirbt und ihm ein wertvolles Renaissance-Gemälde hinterlässt, wird dem Concierge Mord unterstellt. Er flieht mitsamt dem Bild und wird von den Verwandten der Toten, einem Detektiv und weiteren hinterlistigen Gestalten verfolgt. Ein Film, der noch skurriler wäre als dieser, ist kaum denkbar, eine größere Stardichte auch nicht: Bis in winzige Nebenrollen ist er mit bekannten Darstellern besetz, denen das Spiel sichtbar Spaß bereitet. Die größte Attraktion der liebevollen Farce sind jedoch die atemberaubenden Dekors und die kunstvollen Wortgirlanden in den Dialogen. Dabei ist “Grand Budapest Hotel“ kein Gag-Feuerwerk mit krachenden Pointen, sondern ein staunenswerter, amüsanter, super-schräger und origineller Film für Kino-Genießer.